Ich liebe dich!
Erkundungen rund um ein wundersames Phänomen
CHF 18
CHF 10
- Studenten
- Bedürftige
- Junge Menschen bis und mit Alter 16
- Einkommenslose
Wann habe ich den schönen Satz „ich liebe dich!“ gesprochen? Habe ich ihn in der Intimität dem verliebten Menschen ins Ohr geflüstert? Oder habe ich hierbei nur wiederholt, was in einem Film als Inbegriff des Kitschigen gelten kann?
Von meinen spontanen Beweggründen zu dieser Liebeserklärung ganz abgesehen: Trägt die philosophische Annäherung nicht wesentlich zum Erkennen bei, welche Wirkung die schöne Aussage: „ich liebe dich!“ beim geliebten Mitmenschen hat? Nur wenn der Unterschied zwischen dem tiefen Empfinden und dessen Mitteilen – wörtlich: dem Mit-Teilen – beachtet wird, ist die Gefahr gebannt, mit dieser Aussage eine Tretmine zu treffen.
Die philosophische Anschauung des Phänomens „Lieben“ ermöglicht es jedem Menschen, seine zuvor meistens unbewusst ablaufenden Prozesse der eigenen Zuneigung und die heimlichen Sprengstoffe zu erkennen. Durch die Befreiung von ihnen sorge ich dann dafür, dass das wundersame Lieben gedeihlich sich entfalten kann.
Der Philosoph Bertrand Stern
sieht im Freischaffenden sowohl die Selbstverpflichtung zu einer Freiheit schaffenden Reflektion; wie eine freie, an keine Institution gebundene Aktivität. Im Mittelpunkt seines zivilisationskritischen Schaffens: die (Selbst-)Befreiung von Ideologien und Institutionen.
2017 gründete er die Stiftung „bertrand stern frei sich bilden“.
Er initiierte „CaRabA #LebenohneSchule“, den ersten Spielfilm zum Leben von frei sich bildenden Menschen in einer Welt ohne Schule.
ORGANISATORISCHES
Ort: Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich, Erkerzimmer
Beginn: 18:00 Uhr
Dauer: 120 Minuten
Eintritt: 18 CHF (bei Vorauszahlung wird ein Platz reserviert)
Kontakt: kontakt@timb-re.ch










