“Frieden wage ich kühn zu sagen”
FREI
Zwar erfüllt es viele unter uns mit Unbehagen, wenn in einer allgemein so kriegerischen Welt vom Frieden gesprochen wird: Stimmt etwas an der Vokabel „Frieden“ nicht, wenn darunter so Unterschiedliches zu verstehen ist? Kann die Tatsache, dass in einer angestrebten „Neuen Weltordnung“ das Wort „Frieden“ missbraucht wird, um mit aller Gewalt eine bloße Befriedung aufzuzwingen, ein ungutes Gefühl rechtfertigen? Sollen Friedensgläubige zu weltfremden Träumern gestempelt werden?
Dem Frieden gegenüber gibt es neben der offensichtlichen auch die subtile, heimliche Gewalt. Sollte diese „strukturelle Gewalt“ ein Kennzeichen eines auf Unfrieden beruhenden zivilisatorischen Systems sein, stellt sich wohl die schicksalhafte Frage: Wollen wir still und leise uns damit abfinden, diese Gewalt als Normalität zu betrachten und sie hinzunehmen?
Gewiss ist der Frieden heute dringender und drängender denn je. Dieser Frieden allerdings wurzelt in uns selbst und beginnt hier und heute: bei mir, bei dir, bei uns… Welche Rolle und Aufgabe kommt hierbei einem freiheitlich-demokratischen Gemeinwesen zu?
Anmeldung erwünscht, damit wir besser planen können. Jedoch sind spontane Besuchende ohne Voranmeldung immer herzlich willkommen.













