Dummheit ist verlernbar – Ein Dialog mit Kerstin Chavent

2026-04-21T17:12:37+02:00

Liebe Kerstin, von Dir veröffentlichte Texte berühren mein Herz – und ich lasse mich immer wieder gerne von Dir inspirieren (2). Umso mehr freut mich Deine Zusage für Deine Beteiligung an einem Dialog-Beitrag zum Thema ‘Dummheit’ für DAS BLATT vom Februar!

Du schriebst mir: „Ich bin ja eigentlich Lehrerin, von daher ist das Thema ‚Dummheit’ für mich interessant.“ Magst Du uns dazu noch mehr mitteilen?

Kerstin Chavent:

In meiner über dreissigjährigen Tätigkeit als Lehrerin habe ich nie jemanden als dumm erlebt. Im Klassenzimmer gibt es Menschen, die schneller verstehen und manche, die es langsamer tun. Jeder nach seinem Rhythmus. Dummheit ist ein Stigma, das den Lernprozess verlangsamt. In meiner Arbeit geht es vor allem darum, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

In den vergangenen Jahren jedoch habe ich etwas kennengelernt, das ich als Dummheit bezeichnen möchte. Üblicherweise versteht man darunter eine mangelhafte Fähigkeit, aus seinen Wahrnehmungen aus Unkenntnis, mangelhafter Intelligenz oder Schulung des Geistes angemessene Schlüsse zu ziehen. Zu Dummheit kann etwa durch mediale Reizüberflutung und Bespassung, Infantilisierung, gezieltes Stiften von Verwirrung oder die Verzerrung sogenannter Fakten regelrecht erzogen werden.

Dummheit ist für mich, wenn wir uns nicht mehr auf die eigene Urteilsfähigkeit verlassen und uns unter Fremdbestimmung begeben. Hieran sind die neuen Medien stark beteiligt. Man spricht von einer Art digitaler Demenz. Dummheit wird von den Betroffenen selbst nicht bemerkt. Auch hochgebildete, kultivierte und intelligente Menschen können sich sehr dumm verhalten, wenn sie die Hoheit über das eigene Denken abgeben und es anderen überlassen, über sie zu bestimmen.

Ueli Keller:

Mein eigener beruflicher Werdegang vom Lehrer zum Bildungswissenschaftler im Staatsdienst orientierte sich an Ideologien, Institutionen, Personen und Strukturen, die mich zu einem falschen Selbst erzogen haben: mit einem Selbstwert, der vor allem auf Leistung basierte. Dabei habe ich es im Aussen einigermassen weit gebracht, mich aber im Innen zum Teil kaputt gemacht. Wenn ich mich in der Welt umschaue, habe ich das Gefühl, dass ich damit keine Ausnahme bin bzw. war, sondern – wäre ich so geblieben, wie ich es war – heute einer Regel entsprechen würde.

Heute erlebe und sehe ich hochintelligent Dumme – wie ehemals mich selber – als Dienerschaft und Teil einer Alles-und-immer-noch-mehr-haben-wollen-Welt, die von Gier, Herrsch- und Vergnügungssucht sowie von Zerstörungswut geprägt ist. Eine Welt, wo vorne auf der Bühne der Politik sogenannt demokratisch agiert wird: von einer Mehrheit, die konstituiert ist mit Dummen, die nicht wissen, was sie tun; mit Gleichgültigen, denen eh alles Wurst ist; mit Schlauen, die nur für sich schauen; und mit Gemeinen, die dafür auch noch andere über den Tisch ziehen. Es ist eine Mehrheit, die in Tat und Wahrheit und mit einem immer noch grösseren auch medialen Aufwand dem Zweck dient, zu verschleiern, was kranke aber wahrhaftig Mächtige weltweit inszenieren. Oder wie es bereits Theodore Roosevelt gesagt hat: „Hinter der sichtbaren Regierung sitzt auf dem Thron eine unsichtbare Regierung, die dem Volk keine Treue schuldet und keine Verantwortlichkeit anerkennt. Diese unsichtbare Regierung zu vernichten, den gottlosen Bund zwischen korruptem Geschäft und korrupter Politik zu lösen, das ist die Aufgabe des Staatsmannes.“

Zurück zur Dummheit: „Nur mit Dummen sind Kriege und Pandemien möglich – und fast alle sind dumm“, so Ludwig F. Bandenhagen in einem Essay (3). Er stellt dabei verschiedene Denksysteme sich gegenüber und führt unter der Affiche „Dumm trotz Intelligenz“ aus: „Krieg ist ein Instrument zur Verwirklichung von Machtinteressen der Leute, die selbst nicht kämpfen, sondern kämpfen lassen. Deshalb lässt sich kein Krieg ohne die (auf Lügen basierende) Emotionalisierung der betroffenen Völker führen. Tatsächlich kann sich ein Volk aber hochwirksam gegen Kriege (und Pandemien etc.) entscheiden, wenn verstanden wird, dass man selbst – trotz (hoher) Intelligenz – dumm ist.“

KersTin Chavent:

Mir ist in meinem Leben noch nie jemand begegnet, der von sich selbst behauptet hat, er sei dumm. Dumm sind immer nur die anderen. Die anderen sind intolerant, stur und borniert. Wer von uns glaubt nicht, auf der „richtigen“ Seite zu stehen? Wer will nicht „recht haben“? Wer mag zugeben, dass er sich geirrt hat? Wem fällt es nicht schwer, sich zu entschuldigen?

Ich finde, hier können wir uns alle an die eigene Nase fassen. Wenn uns die Dummheit anderer triggert, sind wir dann selbst wirklich offen, für unsere eigene Haltung Verantwortung zu übernehmen? Ist es nicht so, dass das, was uns trifft, uns auch betrifft? Ich versuche es mit der Sprache der gewaltfreien Kommunikation. Anstatt zu sagen “du bist…” kann ich sagen “ich fühle…”. Das ist für die meisten von uns gar nicht so einfach. Ich fühle Trauer, Einsamkeit, Wut. Ich fühle mich ohnmächtig, verwirrt, schutzlos. Das ist etwas ganz anderes, als den anderen Dummheit vorzuwerfen.

Ich bleibe bei mir. Ich stehe zu meinen Gefühlen, anstatt das, was ich in mir nicht haben will, auf andere zu projizieren und in ihnen zu bekämpfen.

Das grösste Problem, was wir zur Zeit haben, ist meiner Ansicht nach dieses: die fehlende Bereitschaft, uns unseren eigenen Schwächen zuzuwenden, unseren eigenen dunklen Seiten und Fehlern. Die wollen wir nicht haben, weil wir es meistens nicht gelernt haben, uns damit zu lieben. Wir können uns nicht ausstehen inunserer eigenen Kleinheit und Mangelhaftigkeit. Deshalb machen wir uns künstlich gross. Deshalb kämpfen wir gegen andere. Wir suchen nach Ablenkung, um den eigenen tiefen Schmerz nicht zu spüren. Und was würde uns mehr ablenken als Krieg?

„Selbstmitgefühl ermöglicht es, mit den eigenen Schwächen und dem eigenen Leiden konstruktiv umzugehen. Es schafft die Grundlage für inneren Frieden, Akzeptanz und eine gesündere Beziehung zu sich selbst und anderen.“

Chris Germer

Ueli Keller:

Wenn wir Gefühle in den Schatten verdrängen, können sie uns unbewusst unser Leben schwer machen. Scham beispielsweise ist ein starkes menschliches Gefühl. Sie soll zudecken, verschleiern und verbergen, was nicht sein darf. Der Scham obliegt einerseits eine natürlich gesunde Schutzfunktion. Sie bewahrt uns vor kränkender Entwürdigung. Kreativ gelebte Schamkraft kann andererseits Heilung bewirken. Wir brauchen die Kraft der Scham, um uns wahrzunehmen, wie wir sind, und um uns für uns selber sowie für andere angemessen und wohlwollend zu verhalten.

„Die Dummheit hat aufgehört, sich zu schämen“, meinte Heidi Kastner in einem Interview, erschienen in der „Wiener Zeitung“ (4).

Manchmal habe ich Angst, nicht gut genug zu sein und mich deshalb schämen zu müssen. Auch Angst kann dumm machen. Und dies nicht nur individuell und personell, sondern auch kollektiv und strukturell. Befreien wir uns individuell und kollektiv von Lähmung, dem Schattengefühl der Angst: Wo Angst ist, mögen wir kreativ werden.

KersTin Chavent:

Ich mag an dieser Stelle den Alchimisten mit ins Spiel bringen. Nicht den von Claudia von Werlhof zitierten Weltenzerstörer (5), sondern den Forschenden, der versucht, sein inneres Gold freizulegen. Hinter jeder Angst verbirgt sich eine schöpferische Gabe, eine unerfüllte Lust, ein Potenzial, das darauf wartet, entdeckt zu werden. Wir können das eine nicht ohne das andere haben. So ist das in der Welt der Gegensätze, in der wir uns befinden.

An unsere schöpferische Kraft kommen wir nicht mit erhobenem Haupt und stolzgeschwellter Brust. Der Weg führt durch ein Nadelöhr. Wie in einer Heldenreise muss der Drache gezähmt werden.

Überheblichkeit, Eitelkeit, Eifersucht, Gier – all das, was uns klein und eng hält – muss uns bewusst werden, nicht um es von uns zu weisen, sondern um es zu integrieren. Dann erst können wir zu Schöpfern werden, nicht mehr Spielbälle der Ereignisse, sondern Menschen, die sich ihrer Stärken UND ihrer Schwächen bewusst sind.

Schöpferkraft ist nicht in kleinen Dosen schon noch zu schaffen: ich und/oder die abgepackt zu haben. Sie gibt es nur im anderen müsste/n es nur richtig machen Ganzen.  Wenn uns heute im Aussen so viel Dummheit begegnet, dann höre ich darin die Frage klingen: Und du? Wie hältst du es mit der Dummheit? Wie gehst du mit deinen Schwächen um, deiner Angst? Wie steht es um dein Selbstwertgefühl?

Ganz ehrlich: Ich war und bin in meinem Leben immer mal wieder dumm. Ich versteige mich in Einseitigkeiten, verliere den Überblick, bin unachtsam oder plappere Dinge nach, ohne sie genau überprüft zu haben. Mein Ego geht mit mir durch, ich werde stur und urteile über andere. Das geschieht, weil ich ein Mensch bin. Und Menschen haben nun mal gute und schlechte Seiten.

Wer sich selbst annimmt und schätzt, auch wenn er gelegentlich richtig blöd sein kann und sich wie ein Narr verhält, der tut meiner Ansicht nach wirklich etwas dafür, dass es in dieser Welt weniger Dummheit gibt. Sie muss uns nicht im Aussen immer wieder begegnen, wenn wir innerlich damit in Frieden sind, dass wir auch so sein können, wie wir nicht sein wollen.

Ueli Keller:

Wie ich es selber als Politiker erlebe, generieren die Parteien von Links über die Mitte bis nach Rechts mit ihrem Streben nach Macht und mit ihrer Unfähigkeit zu sachorientierter Kooperation im Grossen wie im Kleinen immer noch tiefere Spaltungen und immer noch haarsträubendere Verwirrungen: verbunden mit einer substanzlosen Handlungsunfähigkeit und Perspektivenlosigkeit. Dass sie selber und „ihre“ Medien davon kaum etwas wissen wollen, macht es nicht wirklich besser.

Intelligenz als Motor einer von Gier, Herrsch- und Vergnügungssucht sowie von Zerstörungswut geprägten Welt finde ich schlecht – in welcher Form auch immer. Weil sie einer Macht dient, die spaltet. Und dies ist und bleibt vor allem dann so, wenn eine Mehrheit dem Taifun dieser Wahrheit nicht ins Auge sehen will.

Eine Intelligenz, die alle und alles berücksichtigt, nenne ich kosmische Intelligenz: sie hält zusammen. Kosmische Intelligenz – Christen beispielsweise mögen sie Gott nennen – ist weder gut noch böse. Sie ist. In allem und auch in jedem von uns.

Mögen wir in unseren Herzen wohnen. Mögen wir unseren inneren Frieden finden. Mögen wir uns selbst genügen und uns ganz, heil, wohl geborgen und in Demut frei fühlen.

„Mal gelingt es mir gut und mal fällt es einfach schwer. Möge ich anstecken mit meiner Lebendigkeit, der unbändigen Lust zu leben, die Welt zu entdecken, dem Wunsch friedlich miteinander zu wachsen.“

Maria Eing

Als Politiker gehe ich davon aus, dass meist einzig im Kleinen etwas Grosses möglich ist. Also engagiere ich mich für kleine Änderungen im Grossen und freue mich, wenn es gelingt.

Wie in der Politik mit gut durchdachten Plänen, laufe ich auch als Autor mit engagierten Texten oft nicht nur ins Leere, sondern generiere manchmal diverse Formen von Widerstand: indem Pläne oder Texte (passiv) nicht beachtet, oder (aktiv) abgelehnt werden.

Und wenn: Soll ich dann den Fehler bei mir suchen und mich schämen, weil ich falsch bin? Oder soll ich wütend werden über die Dummen, die es nicht besser wissen wollen? Oder soll ich es fürchterlich finden und Angst haben, weil ich nicht wahrhaftig und wirksam weiter weiss? Oder soll ich mich mit der Illusion erschöpfen, es wäre schon noch zu schaffen: ich und/oder die anderen müssten es nur richtig machen wollen?

Dabei ist es vielleicht schlicht und einfach so, dass die Welt nicht so ist, wie ich sie mir denke und haben möchte. Dies bewusst zu akzeptieren, kann mit Trauer und Loslassen verbunden sein. Die Schattenkraft von Trauer ist Resignation: Wo Trauer ist, möge Liebe werden. Trauer ist eine Gefühlskraft von grosser Tiefe, Weite und Weisheit. In ihr können wir schwimmen und uns treiben lassen, wenn wir es uns gestatten.

Ob es wohl sein mag, dass wir weise geboren sind und dann dumm werden – unter anderem, weil wir es nicht verstehen, mit der Kraft unserer Gefühle zu leben?

Unterwegs vom Gefangensein in Dummheit zum Freisein in Weisheit hier mein aktuell letzter Schluss:

Mögen wir von ganzem Herzen und aus Liebe mit uns und allem bestmöglich im Frieden leben und glücklich sein. In der Welt, wie sie ist und wie sie sein wird. Mögen wir dafür tun, was im Hier und Jetzt möglich ist, und lassen, was zu lassen ist.

KersTin Chavent:

Es mag angesichts der aktuellen Weltlage immer wieder so aussehen, als würden die Bemühungen derer, die sich für einen grundlegenden Bewusstseinswandel einsetzen, ins Leere laufen. Mancher mag sich als der Dumme fühlen, die Hoffnung immer noch nicht aufgegeben zu haben. Die Konfrontation mit der eigenen Ohnmacht fordert uns auf das Höchste heraus. Und doch: Es ist Zeit für Zuversicht!

Im Tarot de Marseille, ägyptisch der Weg des Königs, ist der Narr zugleich die erste und die letzte Karte. Als ewig Reisender ist er unterwegs, als Fremder, der das Unbekannte sucht. Er repräsentiert die schöpferische Leere, das, was noch nicht manifest geworden ist und noch keine Form angenommen hat. Der Narr führt den Reigen an, aus dem alle anderen Archetypen hervorgehen. Ohne ihn würde das Spiel nicht funktionieren.

Doch hüten wir uns davor, Narren auf verantwortungsvolle Posten zu lassen. Hier gehören sie nicht hin. Damit der Narr den Thron wieder verlässt, braucht es mehr, als alle paar Jahre seine Stimme in eine Urne zu legen. Es braucht Menschen, die damit aufhören, den Narren nur im anderen zu sehen. Wir alle tragen seine frische, unbedarfte und sorglose Kraft in uns, die uns dazu treibt, ein neues Spiel zu beginnen.

Damit möchte ich schliessen. Ja, mögen wir mit der Kraft der Gefühle leben und nicht gegen sie. Mögen wir annehmen, was uns gegeben wird, um hinter allem die Weisheit des Lebens zu entdecken. Bei manchem dauert es vielleicht etwas länger.

Doch ob Narr oder Weiser: Es ist dieselbe Karte, die wir in den Händen halten.

Dummheit ist verlernbar – Ein Dialog mit Kerstin Chavent2026-04-21T17:12:37+02:00

Ich habe einen Traum

2026-04-15T21:28:17+02:00

Schulbesuch bedeutet in den seltensten Fällen, dass ICH mich finde; eher, dass ich MICH verliere.

In einem Ozean von Bildungsplänen, Lernzielen und neuerdings auch Kompetenzen.

Zu viel Stoff, der nichts mit MIR und MEINEM jetzigen Leben zu tun hat! Zu viel Gängelung und Entfremdung! Zu viel struktureller Reibungsverlust! Zu viel Unlust!

Was oft bleibt ist eine dumpfe Gefühlsmischung, von nicht so recht zu wissen, was ICH wirklich will, aber unbedingt weiterfunktionieren zu müssen, zu leisten und abzuverdienen, zu dienen! Den Strukturen des Staates, der Gesellschaft, der Religion oder der Schulmedizin und der Pharma-Industrie, dem Hightech-Nahrungsmittel oder dem Alkohol. Im Laufrad, des Murmeltieres das DICH täglich grüsst.

Geführt wie ein Blinder. Auf dem Weg durchs Dickicht. Wäre die Schule eine Firma, die nach den Gesetzen der freien Marktwirtschaft bestehen müsste, sie wäre mit einer solch tristen Bilanz längst bankrott.

Dass Schüler und Schülerinnen Rohmaterial für die Wirtschaft sind, wird unverhohlen kommuniziert, das ist legitim, für Bildungspolitiker und Wirtschaftsverbände. Dass Schüler und Schülerinnen Kanonenfutter sind im Spiel, das Kapitalismus heisst, wird raffiniert getarnt und verteidigt.

Im Spiel, das Gewinner und Verlierer kennt, das Demütigung und Repressalie braucht, bist DU Objekt. Menschliche Ressource!

Zu welchem Preis?

Zum Trostpreis einer Foie Gras, die sich Dank dem Zauberwort Effizienzsteigerung nun auch der Sozialhilfeempfänger beim Billigladen um die Ecke leisten kann?

Hat das etwas mit Würde zu tun?

Beseelt vom innigen Wunsch von Müttern und Vätern, die sich nichts mehr wünschen, als dass ihre Töchter und Söhne besser in der Schule sind als der Durchschnitt, um es einmal besser als sie zu haben; denn sie wissen, was es bedeutet, einem aufreibenden Job nachzugehen ohne Perspektive, der kaum noch Lebenszeit zulässt, und trotzdem kaum reicht, um am Ende des Monats die Rechnungen zu begleichen.

Friss oder stirb, lautet die Maxime. Das bedeutet Chancengleichheit.

Jeder kriegt das gleiche Futter, die gleiche Kost, es ist an DIR, es zu prestieren, es DIR einzuverleiben. Viele werden zu wahren Meistern in geistiger Bulimie. Reinfressen, rauskotzen. Manche werden zu Kostverächtern. Wieder andere werden fettleibig und träge.

Das gehört zur Realität, durch die eben JEDER muss. MIR hat es auch nicht geschadet oder daran stirbt NIEMAND, wird dann daher gesagt.

Solche selbstverleugnenden Rationalisierungen zeigen wie perfekt dieser Betrug funktioniert. Denn die Zahlen, die Fakten der Psychologie, der Soziologie, der Medizin zeichnen ein anderes, besorgniserregendes Bild.

Wenn DU nicht endlich mit dem Lernen beginnst, kannst DU dann die Drecksarbeit für die Gesellschaft machen, wird gedroht. Und VIELE ereilt genau dieses Schicksal.

WER sich nicht erpressen lässt, DER wird mit einem Arsenal von Vergewohltätigungsmassnahmen in die Schranken, in die Bank, in die Schulbank gewiesen!

Getrimmt für ein Hochleistungssystem; Kanonenfutter für ein System, das sich selbst zu zerstören droht;wie jedes System, das aus dem Gleichgewicht fällt. Das alles ist heute Realität.

Doch Realität bedeutet nicht Wirklichkeit.

In Wirklichkeit ist UNSERE heutige Realität nichts als eine Idee. Eine Idee, die sich im Laufe der Zeit manifestierte.

Es sind mächtige Ideen, die sich durchsetzen. die sich genügend Individuen zu Eigen machen, so dass sie sich manifestieren können. Es braucht die Volksmasse und den Zeitgeist.

Wie vor 70 Jahren, als die Weltengemeinschaft – gebeutelt vom 2. Weltkrieg – die Menschenrechtskonvention auf den Weg brachte.

Ein Meilenstein auf dem Weg zu meinem Traum.

Doch die Idee der Menschenrechte darf nicht auf dem Altar des Kapitalismus geopfert werden, nicht durch die Angststruktur der Beschulungsideologie einer globalisierten Hochleistungsgesellschaft zurechtgebogen werden, nicht den Machtgelüsten einer Elite dienen. Die Idee der Menschenrechte darf nicht verdreht werden.

Das Recht auf Bildung darf nicht mit Zwangsbeschulung verwechselt werden. Menschen sind Subjekte unabhängig ihres Alters. Kein Mensch braucht pädagogische Behandlung. Die Alternative zur Schule ist nicht eine bessere Schule, sondern das Leben.

Alles, was es braucht, ist die Möglichkeit zur unbehinderten Teilnahme am Leben. Das Gefühl von Verbundenheit, in Beziehung mit dem DU und dem ES.

Alles in UNS ist darauf angelegt, die Welt zu erkennen, in Beziehung zu treten mit ihr und sich in ihr zurecht zu finden, und zwar mit einem unbändigen Autonomiebestreben.

Das ist unsere Natur.

Unser Hirn und alles, was wir sonst noch haben, Hände, Nase, Augen, Ohren, sind perfekt für diese Aufgabe vorgesehen.

Menschen sind genial. DU bist genial. Jeder Mensch ist es.

Und damit Menschen den Mut haben die Muse zu finden, müssen sie raus aus dem Hamsterrad. Die Idee des BEDINGUNGSLOSEN GRUNDEINKOMMENS macht es möglich. Wenn wir nicht arbeiten müssen, wollen wir. Wenn wir nicht lernen müssen, wollen wir.

Das ist unsere Natur.

Ich habe einen Traum; den Traum, dass sich eines Tages genügend Menschen erheben werden und sich in ihrer strahlenden Potenz erkennen!

Den Traum, dass der Kapitalismus eines Tages zerfallen wird wie ein Kartenhaus, angesichts einer wachsenden Anzahl Menschen, die wieder bei sich angekommen sind oder aber eben bei sich bleiben durften, dass genügend Menschen erkennen, dass wir alle zusammen gehören, wie ein Superorganismus funktionieren und die Vielfalt und Andersartigkeit keine Bedrohung ist, sondern UNSER Überleben sichert.

Ich habe einen Traum, dass auch der hinterletzte Erdenbürger erfahren und realisieren wird, dass nicht Konkurrenz, sondern Kooperation Frieden bedeutet, in mir und auf der Welt.

Ich habe einen Traum, und ich bin voller Zuversicht, dass MEIN Sohn, dass IHR, selber Söhne und Töchter eurer Eltern und dass EURE eigenen Söhne und Töchter wenn euch eure Verantwortung fair und würdig übertragen wird und euch eure Autonomie ehrlich zugestanden wird, IHR genau diese Welt erschaffen werdet!

Ich habe einen Traum2026-04-15T21:28:17+02:00

Netzwerke

2026-04-21T12:48:48+02:00

1. Grundprinzip: Autonomie und verbindliche Verbindung

Das Netzwerk besteht aus selbstständigen Orten. Jeder Ort trägt Verantwortung für sich selbst, seine Menschen, seine Entscheidungen und seine wirtschaftliche Grundlage. Gleichzeitig besteht eine bewusste Verbindung, die nicht auf Kontrolle, sondern auf Verantwortung füreinander beruht.

Diese Verbindung entsteht nicht durch Hierarchie, sondern durch gemeinsame Werte und konkrete Formen der Zusammenarbeit.

Die Grundlage dafür liegt in der Erkenntnis, dass langfristige Gemeinschaft heute eher in Netzwerken als in großen zentralen Organisationen gelingt. Diese Form wurde auch von Denkern wie Frédéric Laloux beschrieben und findet sich in vielen internationalen Gemeinschaften wie der Twin Oaks Community.

2. Ebenen der Selbstverwaltung

Jeder Ort entscheidet selbst über:

A. Alltag und Lebensform

  • Wohnformen
  • Aufnahme von Gästen
  • Arbeitsorganisation
  • Pädagogische oder kulturelle Ausrichtung
  • Landwirtschaft, Permakultur, Tierhaltung

Jeder Ort, jede Gemeinschaft hat ihre spezifische Ausrichtung und ihre Stärken.

Das bedeutet:
Sultaniye entscheidet für Sultaniye.
Opponitz entscheidet für Opponitz.
Andere Orte ebenso.

Diese Autonomie schützt das Kreative, das Lebendige und verhindert Überforderung.

B. Wirtschaftliche Selbstständigkeit

Jeder Ort:

  • entwickelt eigene Einkommensformen
  • trägt eigene Kosten
  • baut eigene regionale Beziehungen auf
  • entscheidet über Investitionen vor Ort

Das schafft Realitätssinn und verhindert Abhängigkeiten.

C. Verantwortung für Menschen vor Ort

Jeder Ort trägt Verantwortung für:

  • Sicherheit
  • rechtliche Fragen
  • Bildung
  • Gesundheit
  • Konfliktlösungen

Damit wird verhindert, dass Verantwortung diffus wird.

3. Verbindliche Verbindung im Netzwerk

Autonomie allein reicht nicht. Verbindlichkeit entsteht durch klare gemeinsame Vereinbarungen.

A. Gemeinsame Grundwerte

Zum Beispiel:

  • ökologische Verantwortung
  • gesellschaftliche Veränderung
  • freies Lernen
  • Selbstverantwortung
  • Transparenz
  • Gewaltfreiheit
  • respektvolle Zusammenarbeit

Diese werden schriftlich festgehalten.

B. Regelmäßiger Austausch

Mindestens: dieser Zeitraum sollte individuell festgelegt werden 

  • gemeinsames Treffen aller Orte
  • Austausch über Erfahrungen
  • Konflikte früh sichtbar machen
  • gemeinsame Lernprozesse

Zusätzlich:

  • digitale Plattform
  • Berichte aus den Projekten
  • Einladung zu Veranstaltungen

Hier könnte eine Plattform wie proGenia eine wichtige Rolle spielen.

C. Zeitlich begrenzte gemeinsame Projekte

Das ist ein Schlüsselpunkt. Dauerhafte Verpflichtungen überfordern.

Beispiele:

  • gemeinsames Bildungsprogramm
  • Forschung zu Permakultur oder Pferden
  • Jugendprogramme
  • kulturelle Veranstaltungen
  • internationale Camps

Diese Projekte werden:

  • klar definiert
  • zeitlich begrenzt
  • nach Abschluss reflektiert

So bleibt das Netzwerk lebendig.

D. Solidarischer Fonds (optional)

Ein gemeinsamer Fonds kann entstehen:

  • freiwillige Beiträge
  • Unterstützung in Krisen
  • Anschub für neue Projekte

Wichtig: Keine Pflicht, sondern Vertrauen.

4. Entscheidungsstruktur im Netzwerk

Nicht alle entscheiden alles. Bei Netzwerkfragen gilt:

  • Wer betroffen ist
  • Wer Verantwortung trägt
  • Wer Fachwissen hat

Diese Personen treffen Entscheidungen im Dialog. Große Fragen werden gemeinsam besprochen, aber nicht zentral entschieden.

5. Schutz der Autonomie

Das Netzwerk hat keine zentrale Macht über:

  • Besitz
  • lokale Strukturen
  • interne Organisation

Ein Ort kann:

  • pausieren
  • sich zurückziehen
  • später wieder aktiv werden

Diese Freiheit schützt langfristige Stabilität.

6. Was verbindet wirklich?

Nicht Organisation, sondern:

  • Vertrauen
  • persönliche Beziehungen
  • gemeinsame Erfahrungen
  • gegenseitige Unterstützung

So entsteht ein Netzwerk, das nicht durch Macht zusammengehalten wird, sondern durch Verantwortung.

Netzwerke2026-04-21T12:48:48+02:00

Gemeinschaft als lebendiges Lernfeld – Geld und Verantwortung neu gestalten

2026-03-02T15:42:01+02:00

Aufgrund meiner jahrzehntelangen Erfahrung in gemeinschaftlicher Lebensgestaltung, einem Weg mit unzähligen Verirrungen und schmerzvollen Erfahrungen, konnte ich feststellen, dass häufig unbewusste Hierarchien, dominante Persönlichkeiten ohne Achtsamkeit die Führung übernehmen. Dadurch werden Gleichwertigkeit und demokratische Kultur unterwandert.

Macht ersetzt Mitbestimmung.

Um dies zu vermeiden, ist es von zentraler Bedeutung, dass Gemeinschaft als ein lebendiges Lernfeld verstanden wird.

Kein fertiges Modell, keine endgültige Form, sondern ein Raum, in dem Menschen Erfahrungen sammeln, Fehler machen dürfen und sich gemeinsam entwickeln.

Der Weg entsteht im gehen

Im Zentrum steht nicht die Frage, wie wir leben sollen, sondern:

Was brauchen wir, um miteinander leben und arbeiten zu können, ohne uns selbst zu verlieren?

Drei Grundbereiche zeigen sich dabei immer wieder:

1. Nähe und Freiheit

  • Wie viel Gemeinschaft tut uns gut?
  • Wo braucht es Rückzug ohne Rechtfertigung?
  • Wie gestalten wir den Alltag so, dass Verbundenheit und Eigenraum gleichzeitig möglich sind?

2. Verantwortung und entscheidung

Nicht alle müssen alles entscheiden.
Entscheidungen können dort getroffen werden, wo:

  •  Fachwissen vorhanden ist
  • Menschen betroffen sind
  • Verantwortung getragen wird

So entsteht Klarheit statt Überforderung.

3. Schutz und Vertrauen

  • Was sprechen wir offen an?
  • Was darf wachsen, bevor es sichtbar wird?
  • Wie schaffen wir Räume, in denen Konflikte ausgesprochen werden können, bevor sie zerstörerisch wirken?

Geld und Verantwortung neu gestalten

Ein weiterer wesentlicher Bereich ist der bewusste Umgang mit Geld. Geld ist nicht nur ein Zahlungsmittel. Es berührt Würde, Sicherheit, Angst und Anerkennung. Es kann verbinden oder trennen. Deshalb geht es nicht darum, Geld abzulehnen, sondern seine Wirkung sichtbar zu machen.

Eine zentrale Frage lautet: Dient Geld unseren Anliegen – oder beginnen wir, dem Geld zu dienen?

Praktische Modelle können helfen, diese Klarheit im Alltag zu verankern. 6 Punkte scheinen mir wesentlich:

1. Trennung von persönlichem und gemeinschaftlichem Geld

Jede Person behält eigene Mittel und Verantwortung.

2. Gemeinschaftliche Mittel werden klar definiert

Werden Mittel eingesetzt für Infrastruktur, Projekte, Bildung, ökologische Entwicklung oder soziale Aufgaben.

3. Transparenz und regelmäßige Reflexion

Gemeinsame Gelder sind sichtbar. In bestimmten Zeitabständen wird gemeinsam überprüft:

  • Was hat funktioniert?
  • Wo sind Spannungen entstanden?
  • Was braucht Anpassung?

4. Verantwortung statt Kontrolle

Wer Mittel verwaltet, berichtet regelmäßig. Diese Rolle kann wechseln, um Machtkonzentration zu vermeiden.

5. Risiko und Last teilen

Größere Investitionen werden gemeinsam getragen. Visionäre und tragende Personen sollen nicht allein die Verantwortung fühlen müssen.

6. Kleine, autonome Einheiten – verbunden im Netzwerk

Statt großer, zentraler Strukturen entstehen selbstständige Orte. Jeder Ort entwickelt eigene Formen, bleibt aber durch Austausch, Wissen und gegenseitige Unterstützung verbunden. So können Vielfalt und Stabilität gleichzeitig wachsen.

In diesem Verständnis wird Gemeinschaft zu einem Ort des Bewusstwerdens. Nicht Anpassung steht im Vordergrund, sondern Wachheit. Nicht Mitlaufen, sondern eigenständiges Handeln.

Vielleicht ist gerade heute die wichtigste Aufgabe, Räume zu schaffen, in denen Menschen Verantwortung üben können, ohne überfordert zu werden. Räume, in denen Vertrauen stärker wird als Angst, und Klarheit stärker als Kontrolle.

Diese Gedanken verstehen sich als Einladung zum Dialog und zur gemeinsamen Weiterentwicklung.
Jeder Weg ist einzigartig. Doch das Teilen von Erfahrungen, das Lernen voneinander und das bewusste Gestalten von Beziehungen können uns helfen, neue Formen des Zusammenlebens zu entwickeln.

Gemeinschaft wird so zu einem Ort, an dem Zukunft nicht geplant, sondern erlebt wird.

Gemeinschaft als lebendiges Lernfeld – Geld und Verantwortung neu gestalten2026-03-02T15:42:01+02:00

🌿 Wo das Leben lauscht – Gemeinschaft als gelebtes Lernen

2025-10-06T15:03:17+02:00

Wo das Leben lauscht,
und Lernen frei atmet,
wo Gemeinschaft sich nicht plant,
sondern geschieht –
dort beginnt das Feld.

Ein Raum der Resonanz,
getragen von Verantwortung,
gewebt aus Beziehung,
jenseits von Macht und Markt.


Warum ich schreibe

Vor zwei Jahren entstand eine Bewegung – nicht als Projekt, sondern als Frage:
Wie wollen wir leben, lernen, Verantwortung teilen?

Gemeinsam mit anderen habe ich die SDE Intentional Living Community initiiert. Aus Gesprächen, Erprobungen und echtem Beziehungsgeschehen entstand ein lebendiger Codex. Eine Charta, die nicht vorgibt, sondern erinnert.

Jetzt beginnt etwas Neues. Nicht als Idee. Sondern als Ort.


Ein Ort, der sich geöffnet hat

Im Sauerland – eingebettet in Hügel, Wälder und drei Quellen – steht ein ehemaliger Ferienort mit elf Gebäuden. Gästezimmer, Großküche, Seminarräume, Kapelle.

Wir sind dem Ruf gefolgt, diesen Ort nicht zu besichtigen, sondern zu begehen.

Und das Echo war spürbar:

„Wenn ihr euch zeigt, bin ich bereit.“


Das Winterfeld der Entfaltung

Von November 2025 bis Januar 2026 entsteht an diesem Ort kein Projekt – sondern ein atmendes Feld.

Ein kollektiver Prototyp für das, was möglich wird, wenn Menschen sich zeigen. Wenn sie kommen, nicht um zu konsumieren – sondern um zu gestalten.


Unsere Intention als Gemeinschaft

Die Charta unserer Gemeinschaft nennt fünf Pfeiler:

  • Selbstverantwortung & Selbstermächtigung

  • Ko-kreatives Wirtschaften jenseits von Marktlogik

  • Entscheidungskultur auf Resonanzbasis

  • Authentisches Sein statt Rollenmasken

  • Lernen, das aus Beziehung und Lebendigkeit entsteht

Das alles lebt nicht in Konzepten, sondern in Körpern. In Alltagsmomenten. In echter Präsenz.


Selbstbestimmte Bildung als lebendige Praxis

Eine der zentralen Fragen dieses Feldes ist:
Wie verkörpern wir die optimierenden Bedingungen für Selbstbestimmte Bildung – in einer lebendigen, generationsübergreifenden Gemeinschaft?

Nicht als pädagogisches Konzept.
Sondern durch:

  • Räume echter Beziehung

  • Autonomie und Vertrauen

  • das Mitwirken junger Menschen im Alltag

  • Erwachsene, die Lernende bleiben

Wir wollen herausfinden, wie Lernen geschieht, wenn das ganze Leben Lernen ist – aber niemand unterrichtet wird.


Wen wir einladen

Menschen, die:

  • bis zu 3 Monaten bereit sind, mit uns vor Ort zu leben

  • Mitverantwortung für das Feld und seine Strukturen übernehmen

  • Junge Menschen mitbringen – oder ihr Feld mittragen wollen

  • keine fertige Vision brauchen, sondern Beziehung suchen

  • bereit sind, Rollen zu erforschen, statt sie zu besetzen


Konkrete Schritte

1. Schreib uns
an: selbstbestimmtsichbilden@gmail.com
Erzähl uns kurz:

  • Wer bist du?

  • Was ruft dich?

  • Was bringst du mit?

  • Was möchtest du empfangen?

2. Online-Treffen (Zoom)
🜁 Freitag, 3. Oktober – 19:30 Uhr
🜁 Sonntag, 5. Oktober – 16:00 Uhr

Nach zwei kraftvollen digitalen Kreisen spüren wir: Das Feld ist offen für weitere Mitgestalter und Mitgestalterinnen.

Dieses dritte Treffen ist für alle, die das Projekt näher kennenlernen möchten – oder fühlen, dass sie vielleicht Teil davon sein wollen.

🜁 Sonntag, 12. Oktober 2025 – 16:00 Uhr

3. Ortstreffen in Föckinghausen (Sauerland)
🜂 17.–19. Oktober

Diese Wochenenden sind keine Besichtigungen – sondern Resonanzräume.


Für das Feld

Das ist keine Bewerbung.
Es ist ein Lauschen. Eine Einladung an das Noch-Unsichtbare.

Wenn du nicht erst aufbrechen musst, weil du längst unterwegs bist –
dann könnte dieses Feld für dich offen sein.

In Verbundenheit,
die Mitinitiatoren und Mitinitiatorinnen im Sauerland

🌿 Wo das Leben lauscht – Gemeinschaft als gelebtes Lernen2025-10-06T15:03:17+02:00
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