Ich bin Yuki Sumo – mein IKIGAI ist die Schmuckkreation. Ich arbeite im Schlüsselort. Er ist keine Werkstatt im gewöhnlichen Sinn, sondern eine Oase – ein stiller Raum, in dem das Außen leise wird und das Innen beginnt zu sprechen. Hier, zwischen Waldgräsern und Windlinien, entsteht mein Schmuck: aus Holz, Stein, Blattgold, Fossilienfragmenten und Muscheln. Doch das Eigentliche sind nicht die Materialien, sondern das, was sie in uns berühren. Ich forme Schmuck aus Naturmaterialien, um zu erinnern.Nicht an etwas Vergangenes, sondern an das, was in uns leuchtet – jenen inneren Klang, der manchmal im Lärm des Lebens verloren geht. Jedes Stück, das hier entsteht, ist ein kleiner Schlüssel. Es öffnet eine Erinnerung, eine Empfindung, einen Ort im Innern, der wieder atmen möchte. Mein IKIGAI ist dieser schöpferische Moment, in dem Handwerk zu Selbstentdeckung wird.Ich lausche den Stoffen, höre auf ihre Form, ihr Schweigen, ihren Widerstand. Ich vertraue darauf, dass jedes Material bereits weiß, was es werden will. Meine Hände folgen diesem Wissen – achtsam, geduldig, mit einer Freude, die jenseits des Machens liegt. Der Schlüsselort ist für mich ein Wirkraum.Manchmal arbeite ich hier allein, manchmal gemeinsam mit Menschen, die sich selbst über das Gestalten begegnen möchten. In Workshops, in stillen Gestaltungszeiten oder in einem einfachen Gespräch entsteht Resonanz – und manchmal auch Erkenntnis. Ich verstehe Schmuck nicht als Schmuck.Für mich ist er Beziehung – zwischen Mensch und Erde, zwischen Stoff und Seele.Wenn ich ein Stück vollende, fühlt es sich an, als hätte sich etwas rund geschlossen: ein Kreis aus Natur, Form, Sinn und Stille.Das ist mein Weg, mein Atem, mein IKIGAI.
Schmuckkreation
Herstellung von Schmuckstücken, die Träger von Bedeutung sind
Das Gestalten aus dem, was die Erde hervorbringt: Holz, Stein, Samen, Metall, Horn, Muschel.
Hier beginnt Kunst dort, wo Achtung Form wird, und das Handwerk zum Gebet der Hände.
Schmuck ist nicht Besitz, sondern Beziehung – ein stiller Dialog zwischen Mensch, Stoff und Sinn.



