Würdevolles veganes Schmausen aus prospektivem Anlass
Wenn Orte am Wegrand spontan einladen, Menschen zu treffen, mit denen man etwas vorhat …
Auf meiner Durchfahrt durch Giessen habe ich mich mit Franziska Klinkigt getroffen – auf ein veganes Schmausen im wunderbaren Wombats Café voller Köstlichkeiten. Vor allem aber auf ein Gespräch über ein gemeinsames Vorhaben. Wir haben es, unserem Anlass entsprechend, kurzerhand genannt:
«Würdevolles veganes Schmausen aus prospektivem Anlass.»
Denn Franziska und ich planen eine Neuausgabe in der proGenia EDITION ihres Buches:
«Wer sein Kind liebt …
Theorie und Praxis struktureller Gewalt»
Dabei soll es nicht einfach um eine Neuauflage gehen. Wir wollen das Buch um wesentliche Inhalte erweitern und damit den Gedanken weiterführen, der bereits in der ersten Ausgabe angelegt ist.
Franziskas Arbeit berührt eine Frage, die auch mich seit vielen Jahren beschäftigt:
Was geschieht, wenn wir beginnen, junge Menschen wirklich als Menschen zu sehen – als Subjekte mit eigener Würde, eigener Wahrnehmung und eigener Freiheit?
Und was wird sichtbar, wenn wir die Strukturen betrachten, in denen Kindheit stattfindet – nicht nur dort, wo Gewalt offensichtlich wird, sondern auch dort, wo sie sich als Normalität, Fürsorge oder Erziehung tarnt?
Ich freue mich sehr darauf, diesen Weg gemeinsam mit Franziska weiterzugehen. Noch lässt sich nicht verkünden, wann die Neuausgabe erscheinen wird. In Tat und Wahrheit beschäftigen wir uns schon seit geraumer Zeit damit; wir sind uns einig:
Gut Ding hat Weil – alles zu seiner Zeit!
Auch ein Wiedersehen, ein gutes Essen, ein prospektives Gespräch – und die gemeinsame Gewissheit, dass da etwas weitergedacht werden will und dass es gut kommt.
Fortsetzung folgt.
















